Wann und wo schreibe ich meine Songs ?
Vor allem – warum ?
Ich habe viel gemacht & erlebt in meinen 66 Jahren und hatte verdammtes Glück – ein Glückskind.
DJ’s waren früher „Helden“ bis zur Erfindung des Internets, MP3, Streaming Diensten und Social Media.
Und das war meine Zeit: ab 1978 hieß es „Saturday Night Fever“ „Moviestar“ & „Highway to Hell“.
Jürgen Drews musste noch „tingeln“ und kam auch in meiner „Disco“ vorbei.
Ich habe bei RTL das moderieren gelernt (Bei Ulli Potofski & Frank Elsner).
Wir bekamen von Peter Maffay, Marianne Rosenberg oder Roland Kaiser noch persönlich die neuste Single in die Hand gedrückt um sie der Welt vorszustellen (mit Autogramm natürlich).
Dann kam meine Zeit als Urlaubs DJ – ich war in ganz Europa im Einsatz, am Ende sogar 26 Wochen pro Jahr.
Ich wurde der „perfekte“ Animateur – Wer bei mir am Tisch saß, hatte was zu lachen.
Als hätte ich es geahnt: Mann soll aufhören, wenn es am schönsten ist.
Und als man mir sagte, spiel doch mal dieses und jenes – gibt es jetzt alles auf Youtube & Spotify, da wußte ich:
Das „Rentenalter“ ist erreicht !
Und nun schreibe ich Songs:
Und das hat einen Grund: die Songs bleiben, ob sie gut sind oder nicht.
Sie mögen nicht jedem gefallen (es reicht, wenn meine Frau sie schön findet).
Auf jeden Fall sind sie textlich & sound technisch nicht schlechter, als das was sonst so aus den Lautsprechern kommt.
Der Nachteil an dem Beruf DJ ist hart:
Wenn Du gut bist (das war ich fast immer) spricht man am nächsten Morgen über die tolle Party und den Top DJ.
Du bleibst solange im Gespräch und in Erinnerung, bis der Gast auf die nächste Party geht.
Am Ende bleibt also nichts, außer Erinnerungen.
Man hat nichts gebaut, gemalt – nichts geschaffen, was man sehen, lesen oder hören kann …
… und genau deshalb bin ich jetzt ein „Songwriter“ und schlage nun zurück – auf Streaming Portalen.
Ich bin eingetragenes Mitglied bei der GEMA & dort sind sie hinterlegt – meine Songs, mein neues Hobby.
Endlich habe ich etwas „geschafft“ & geschaffen.